21. Bethel athletics: Ein Miteinander und ein Gegeneinander

21. Bethel athletics: Ein Miteinander und ein Gegeneinander

Zum 21. Mal haben im Sportpark Gadderbaum am Samstag, 8. Juli, die Bethel athletics stattgefunden. Mehr als 1.000 Sportlerinnen und Sportler, die aus ganz Deutschland und den Bielefelder Partnerstädten Nowgorod und Rzeszów angereist waren, nahmen an dem Sportfest für Menschen mit und ohne Behinderungen teil. Bei schönstem Sommerwetter zeigten sie in zehn unterschiedlichen Disziplinen ihr Können, kämpften um Punkte und Zeiten. Doch wie immer stand der Spaß an der Bewegung im Vordergrund. Letztlich gab es nur Gewinner: Jeder Teilnehmer bekam eine Goldmedaille.

Ein sonniger Wettkampftag

Ganz im Sinne der Bethel-Vision „Gemeinschaft verwirklichen“ waren auch Besucherinnen und Besucher wieder dazu eingeladen offene Angebote auszuprobieren. Im Park rund um den Sportplatz konnten sie klettern, kegeln oder Kokosnuss-Hockey spielen. Die zahlreichen Pavillons sicherten den Gästen ein schattiges Plätzchen an diesem sonnigen Wettkampftag. Neu in diesem Jahr war ein 2-Kilometer-Tandem-Lauf, bei dem Sportler mit Behinderungen von einem nicht behinderten Menschen begleitet wurden. Elf Duos und ein Trio machten sich um 13 Uhr gemeinsam mit den Teilnehmern des Volkslaufs auf den Weg durch Bethel. Im Hallenbad „Aquawede“ fanden derweil die Schwimmwettkämpfe statt. Auf dem Gelände des Therapeutischen Reitens Bethel am Remterweg trafen sich die Freunde des Reitsports, die sich erstmals auch bei einem „Caprilli“-Spring Wettbewerb messen konnten.

Gemeinschaft verwirklichen

Viele Kooperationspartner, unter anderem der Behinderten- und Rehabilitationsverband NRW, der deutsche Fußball-Bund und DSC Arminia Bielefeld, waren an der Veranstaltung beteiligt und sorgten für ein buntes Rahmenprogramm. Und wie immer unterstützten Bielefelder Schulen, Sportstudierende aus Hannover, Paderborn und Bielefeld sowie viele weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer das Fest. „Wir hatten eine wunderbare Stimmung, auch dank des Wetters. Ich glaube diese Veranstaltung ist ein sehr schönes Beispiel dafür, wie man Gemeinschaft verwirklicht“, resümierte der langjährige Organisator Dr. Lutz Worms, der im nächsten Jahr in den Ruhestand gehen wird. Nachfolgerin wird Antje Pyl vom Bewegungs- und Sporttherapeutischen Dienst Bethel.

 

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