Chorprojekt: Von Rap bis Volksmusik

Chorprojekt: Von Rap bis Volksmusik

Die inklusive Singgemeinschaft des Begegnungszentrums Brackwede hat im Juli ein Abschlusskonzert gegeben. Den Auftritt hat unsere Gastautorin Anette Hellweg begleitet.

Zum zweiten Mal trat der inklusive Chor im Begegnungszentrum Brackwede auf. 15 Wochen lang hatten sich die 13 Sänger und Sängerinnen unter Anleitung der Gesangspädagogin und Chorleiterin Kerstin Harms auf das Abschlusskonzert vorbereitet. Mit sichtlicher Freude an Musik, Bewegung und Gesang trugen die Vokalisten ihr Programm vor. Die Bandbreite reichte vom Rap, über szenischen Tanz bis zu bekannten Liedern bei denen die Zuschauer mitsingen durften wie „Geh aus mein Herz und suche Freud“.

Besonders beeindruckend war eine Meditation, die die Besucher mit geschlossenen Augen genießen durften. Zunächst wurde Meeresrauschen imitiert, dann stimmten Sopranstimmen eine kleine Sommermelodie an. Zum Abschluss wurde ein Lied auf Haussa, einer afrikanischen Sprache vorgetragen. Die zahlreichen Zuschauer waren begeistert und spendeten viel Applaus. Anschließend gab es die Möglichkeit zu einem Austausch bei Kaffee selbstgebackenen Kuchen. Nicht nur die Zuschauer sondern auch Kerstin Harms waren begeistert über diesen besonderen Chor. „Es ist eine gute menschliche und eine gute Singgemeinschaft entstanden“, resümierte sie. Dies zeigte sich auch darin, dass alle Chormitglieder noch eine Weile gemeinsam am Kaffeetisch saßen. Einstimmig wünschen sie sich eine Fortführung des Projektes. Dies ist allerdings abhängig davon ob genügend Spendenmittel zur Verfügung stehen.

Foto: Anette Hellweg

Gastbeitrag
Anette Hellweg
Begegnungszentrum Brackwede

 

 

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