„Toll, dass die Jugend zu uns hält!“

„Toll, dass die Jugend zu uns hält!“

Sie haben gehämmert, gebohrt und gehobelt: Die Kinder und Jugendlichen der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) St. Bonifatius Haspe bauten für und mit Menschen mit Behinderungen in der Betheler Einrichtung Voerder Straße in Hagen ein Gartenhaus. Das Projekt gehörte zu der deutschlandweiten Sozial-Aktion „72 Stunden – Uns schickt der Himmel“ des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend.

Mit vereinten Kräften wurde ein Holzhaus gebaut.

Mit vereinten Kräften wurde ein Holzhaus gebaut.

„Soll ich wieder Bretter holen?“, fragt Gisela Babinsky, marschiert durch den Garten und klemmt sich gleich fünf Bretter unter den Arm. Seit elf Jahren lebt sie in der Einrichtung an der Voerder Straße. Sie ist auf das neue Gartenhaus gespannt. Auch andere Bewohnerinnen und Bewohner packen ordentlich mit an. „Dirk, kannst du mir helfen?“, ruft Tobias Berding, einer der freiwilligen Helfer von der KjG. „‘Türlich, Tobi“, antwortet Dirk Markmann, streift sich stolz seine Arbeitshandschuhe an und eilt zu dem jungen Mann. „Ich finde die Unbefangenheit klasse, es ist ein lockeres Miteinander ohne Berührungsängste“, freut sich Bereichtsleiterin Liane Möller, während sie die Bauarbeiten im Garten beobachtet.

„Es ist toll, dass die Jugend zu uns hält. Es gibt Leute, die schimpfen auf die Jugendlichen. Sie sind aber sehr hilfsbereit“, lobt Gisela Babinsky. Das ganze Wochenende sind die Jugendlichen und Kinder gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen im Einsatz.

Bei der Kampagne „72 Stunden – Uns schickt der Himmel“ ging es neben dem freiwilligen Engagement auch darum, dass Kinder und Jugendliche neue Erfahrungen machen und sich mit Menschen und Themen auseinandersetzen, die für sie nicht alltäglich sind. „Eine super Idee, weil es um Begegnung geht“, so Liane Möller.

Fotos: Reinhard Elbracht

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