„Jetzt reden wir mal …“

„Jetzt reden wir mal …“

„Jetzt reden wir mal …“ – passender hätte das Thema einer Konferenz nicht sein können, die von Menschen vorbereitet wurde, die von Bethel unterstützt werden. In einem Workshop in leichter Sprache haben sich die Klientinnen und Klienten der Einrichtungen und Dienste im Bielefelder Norden mit der Gestaltung der bevorstehenden Regional-Konferenz im Großgruppenformat zum Thema Wohnen beschäftigt. Sie haben Kriterien aufgestellt, die für sie beim Wohnen eine wichtige Rolle spielen: die Ausstattung von Wohnräumen, das Umfeld und die Nachbarschaft, Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, Anforderungen an Unterstützungsleistungen sowie Rechte und Pflichten. Dabei wurden sie von einem Organisationsteam bestehend aus Mitarbeitenden der Region, Regionalleitungen und einer Referentin der Geschäftsführung unterstützt.

Ihre persönlichen Anliegen und Vorstellungen haben alle Teilnehmenden deutlich formuliert.

Ihre persönlichen Anliegen und Vorstellungen haben alle Teilnehmenden deutlich formuliert.

Ihre persönlichen Anliegen und Vorstellungen haben alle Teilnehmenden deutlich formuliert – Klientinnen und Klienten konnten dabei auf die Unterstützung ihrer Assistenten zurückgreifen, Mitarbeitende berichteten von ihren persönlichen Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag. Neben intensiven Arbeitsphasen gab es viel Zeit und Raum für Austausch. Pausen nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, um miteinander ins Gespräch zu kommen – Begegnungen auf Augenhöhe. Auch Gäste waren zur Konferenz eingeladen, um eine Weiterarbeit mit den Impulsen und Ergebnissen der Konferenz in verschiedenen Projekten oder Bauausschüssen sicher zu stellen. Darüber hinaus werden die Ergebnisse im Rahmen von Arbeitsgruppen und Gremien in der Region weiterbearbeitet. Unter der Federführung der Regionalleitung von Bethel.regional sollen zunächst die Themen „Armut der Klientinnen und Klienten“, besonders in Bezug auf die Lebenshaltungskosten beim ambulanten Wohnen, und die Einrichtung einer „Freizeitbörse“ für individuelle Aktivitäten der Klienten bewegt werden.

„Man hat Mut gebraucht hierher zu kommen. Und man hat auch Mut gebraucht, um etwas zu sagen,“ hieß es aus dem Kreis der Teilnehmenden. Und grade weil die Teilnahme und Beteiligung an einer solchen Konferenz für viele Klientinnen und Klienten nicht selbstverständlich ist, sind die Vorbereitungsgruppe und Regionalleitung besonders zufrieden mit den Diskussionen im Rahmen der Arbeitsphasen, den guten Beiträgen und Ergebnissen – eine Veranstaltung von der Region für die Region.

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